Erleben wir das Platzen einer Immobilienblase?

Nach einigen Jahren gefühlter Preisexplosion an den Immobilienmärkten stellt sich für viele Anleger die Frage, ob wir uns mittlerweile in einer Immobilienblase befinden, ob die Preise für Wohnimmobilien also überzogen sind und in absehbarer Zeit massiv fallen werden.

Da die Zukunft unbekannt ist, sind verlässliche Prognosen ähnlich wie bei den Aktienmärkten auch für die zukünftige Entwicklung der Immobilienpreise nicht möglich.

Oft ist die Rede davon, dass sich die Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren verdoppelt haben. Bricht man diese fantastisch klingende Verdoppelung auf eine durchschnittliche jährliche Rendite herunter, ergibt sich ein Wert von 7,18% durchschnittliche jährliche Rendite. Dies ist immer noch recht ansehnlich, allerdings klingt es bei weitem nicht mehr so fantastisch wie eine Verdoppelung. Bei einer Verdoppelung in 20 Jahren ergibt sich übrigens eine durchschnittliche Jahresrendite von nur noch 3,53%.

Im Artikel wird ausführlich geschildert, warum das Sinken der Finanzierungszinsen in den letzten Jahren fast zwangsläufig zu steigenden Preisen an den Immobilienmärkten führen musste. Sollten die Zinsen in Zukunft wieder steigen, wird sich folglich die gegensätzliche Entwicklung der Immobilienpreise einstellen. Kaum eine Anlageklasse ist aufgrund der Langfristigkeit  so zinssensibel wie Immobilien. Die Wahrscheinlichkeit für ein Szenario steigender Zinsen in den nächsten Jahren dürfte allerdings eher gering sein.

Das Platzen einer Immobilienblase ist daher eher unwahrscheinlich, da die Preise ökonomisch nachvollziehbar gestiegen sind. Ein harter Preisverfall ist unter bestimmten Voraussetzungen jedoch nicht auszuschließen.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier (Weiterleitung zu Finanzblog von Prof. Dr. Hartmut Walz).


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